Guangdong berichtet über Ausbruch von Vogelgrippe
Ein neuer Ausbruch Vogelgrippevirus bei Geflügel ist in der südchinesischen Provinz Guangdong bekannt geworden, wie das Landwirtschaftsministerium am Sonntag erklärte. Das nationale Vogelgrippelabor hat den Fall bestätigt. Die Krankheit war auf einem Markt im Liwan Distrikt in der Stadt Guangzhou (Kanton) am Donnerstag ausgebrochen. Er war durch einen stark krankheitserregenden Stamm des H5N1-Virus verursacht worden, hieß es beim Ministerium. Die Krankheit hatte 114 einheimische Hühner getötet und zur Notschlachtung von 518 weiteren geführt. Nach eigenen Angaben konnte das Landwirtschaftsministerium und die Provinzregierung den Ausbruch aber dank rechtzeitigen Notfallmaßnahmen unter Kontrolle bringen.
Dies war der fünfte Vogelgrippefall in China in diesem Jahr. Die anderen waren einer im nordwestlichen Xinjiang, zwei in Tibet und ein weiterer in der südwestchinesischen Provinz Guizhou entdeckt worden. Am 25. Februar starb eine 44-jährige Frau in Haifang in der Provinz Guangdong an den Folgen des H5N1-Virus. Dies hatte die Zahl der Menschen, die an der Vogelgrippe erkrankt sind auf 29 erhöht. Davon verliefen gemäss Angaben der Weltgesundheitsbehörde 19 Erkrankungen tödlich.
Li Jinxiang, Direktor des Veterinärdepartments des Landwirtschaftsministeriums hat am 10. März die heftigen Schneestürme und die Kälte, welche das Land anfangs dieses Jahres heimgesucht hatte, für den neuen Ausbruch der Vogelgrippe verantwortlich gemacht. Das Vogelgrippevirus sei vor allem in der kalten Jahreszeit aktiv, sagte Li am Rande der jährlichen Versammlung der Gesetzgeber Chinas. Der Beamte fügte hinzu, dass die Stürme es dem Virus erleichtert hätten, sich auszudehnen. Denn wegen der erschweren Bedingungen konnte viele der Tiere nicht rechtzeitig im Februar oder März geimpft werden.
http://german.china.org.cn/china/2008-03/17/content_12857668.htm
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